Was ein Glas Wasser für Sie tun kann

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Wasser wird häufig als das lebensspendende Nass bezeichnet. Und das ist es auch, denn wir brauchen es selbst zum Überleben und ohne hätten wir auch keine Nahrung. Ein Planet ohne Wasser wäre für uns nicht bewohnbar. Aber neben diesen offensichtlichen Dingen kann Wasser auch zu unserem psychischen Wohlbefinden beitragen, gehört also dazu, wenn wir gesund bleiben wollen im Alltag.

Glas, See, Regen und Meer

Wasser gibt es in vielen verschiedenen Formen und alle sind für uns nutzbar. Regen wässert unsere Felder, im See können wir uns abkühlen und Süßwasser ist Grundlage unserer Wasserversorgung, das Meer ist eine unserer Nahrungsgrundlagen und wir nutzen es zur Fortbewegung (und natürlich noch für vieles mehr), in Form von Schnee erfreut uns dieser Stoff im Winter… Es gibt so viele Möglichkeiten, Wasser zu nutzen, dass es unmöglich wäre, alle aufzuzählen. Mir geht es heute aber ohnehin um Denkanstöße: In welcher Form nutzen Sie Wasser? In welcher Form tun Sie es bewusst? Was ist für Sie selbstverständlich?


wenn der Durst im Alltag verschwindet

Häufig vergessen wir im Alltag unsere Grundbedürfnisse. Wer kennt das nicht: die Aufgabe, an der man arbeitet ist fast fertig und Sie müssen auf die Toilette. Die meisten Menschen entscheiden sich, erst die Aufgabe zu beenden und dann dem Drang nachzugeben. In kleinen Dosen ist das sicherlich hilfreich, schwierig wird es aber, wenn wir verlernen auf unseren Körper zu hören. Und das gilt leider nicht nur für den Gang zur Toilette, sondern eben auch für das Trinken. Haben Sie heute genug getrunken? Trinken Sie regelmäßig oder verschwindet am Ende des Tages ein ganzer Liter in Ihrer ausgetrockneten Kehle? Vielleicht können Sie über die nächsten Tage versuchen zu erspüren, wann Sie Durst bekommen und testen, ob Sie genau so viel trinken können, dass der Durst gestillt ist. Anfangs kann eine Art Wasserplaner helfen um den Überblick zu behalten. Ziel sollte aber nie sein, pedantisch alles zu notieren, was Sie zu sich nehmen. Stattdessen sollten Sie so einen Planer als Hilfestellung verstehen um sich selbst wieder besser zu spüren.

Durst und Hunger

Spannend fand ich hierbei auch folgendes: viele Menschen haben Schwierigkeiten, Hunger von Durst zu unterscheiden. Das kann ein Teil der Erklärung sein, warum Übergewicht immer mehr zum Thema wird. Sicherlich tragen gesüßte Getränke auch dazu bei. Denn wenn ich Durst verspüre und etwas Zuckerhaltiges zu mir nehme, beeinflusst das auch die Insulinproduktion und damit mein Hungergefühl. Um wieder mehr Bezug zum eigenen Durst zu bekommen, sollten Sie also zunächst zum Durst stillen nur noch Wasser trinken und Softdrinks als Zusatz verstehen. Das gilt natürlich auch für alles, was Frucht enthält, denn Fruchtzucker ist auch Zucker. Und: wenn Sie das nächste Mal den Eindruck haben, Hunger zu verspüren, fragen Sie sich doch einfach wann Sie zuletzt etwas getrunken haben, bevor Sie zum Riegel greifen.

Eine Anwendung von Wasser, das Duschen, habe ich bereits in einem Beitrag ausführlicher beleuchtet.

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