Achtsamkeit

Achtsam sein bedeutet…

…die eigene Aufmerksamkeit auf den Augenblick zu lenken…
…sich zu erlauben, einfach da zu sein…
…mit der Aufmerksamkeit immer wieder ins Hier & Jetzt zurück zu kommen…
…nicht zu bewerten, was Sie gerade erleben, sondern nur wahrzunehmen.


Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit muss nicht sehr viel Zeit im Alltag in Anspruch nehmen: Schon bei kurzen Interventionen von etwa 5-10 Minuten können sich Auswirkungen zeigen. Was die Länge der Übungen angeht, gibt es keine pauschale Empfehlung, die für alle gelten kann. Es gilt eine ähnliche Faustregel wie beim Sport: große Dosen produzieren größere Effekte.

Viel wichtiger als die Dosis ist die Fähigkeit, Achtsamkeitsübungen auf stressige Situationen anwenden zu können. Und um genau die soll es in diesem Paket gehen!


Achtsamkeit ist eine Fähigkeit, die jedem Menschen innewohnt und je nach Praxis mehr oder weniger ausgeprägt ist.


Auswirkungen von Achtsamkeit


In klinischen Studien zur Wirksamkeit von Achtsamkeit konnten Effekte auf die physische und mentale Gesundheit ebenso festgestellt werden wie kognitive, emotionale und zwischenmenschliche Veränderungen. 

Gesundheit

Achtsamkeit kann viele positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben:

stärkt die eigene Körperwahrnehmung
verbessert die Entspannungsfähigkeit
Verbessert Stress Management und Coping Skills
Reduziert das Rauchverhalten bei starken Rauchern
Verstärkt die Spiritualität
Verändert das Essverhalten
Reduziert das Risiko eines Rückfalls bei Depression
Reduziert Depressions-und Angstsymptome
Reduziert Sorgen und Gedankenkreisen

Arbeitsleben


Achtsamkeit führt zur Verbesserung sozialer Beziehungen, zur Verbesserung der Arbeitsperformanz und Entscheidungsfähigkeit und zur Erhöhung der eigenen Resilienz.

Hauptmerkmal von Resilienz ist die Fähigkeit, negative Gedanken und Emotionen zu regulieren, v.a. wenn sie auftauchen. Es ist vor allem am Arbeitsplatz wichtig, gegenüber Stressoren und Herausforderungen resilient zu bleiben.

So kann eine achtsame Grundhaltung sich auch im Arbeitsleben positiv auf Ihre Leistungsfähigkeit, Ihre Entscheidungsfähigkeit, Ihr Einbezogen-Sein im Team und damit Ihr Wohlbefinden auswirken.

Beziehungen


Achtsamkeit hat einen positiven Einfluss auf die Empathiefähigkeit und Entspannung. So wird neben Ihrem Wohlbefinden auch die Verbundenheit mit anderen gefördert, es wird Ihnen wieder möglich entspannt und emphatisch auf andere zuzugehen, deren Bedürfnisse und Ihre eigenen wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Dadurch wird sich Ihre Kommunikation verbessern, Sie erleben mehr Beziehungszufriedenheit und Ihre Kreativität wird gefördert.

Das Üben von Achtsamkeit stärkt Ihre Empathiefähigkeit, da es die Genauigkeit bei der Vorhersage von Gefühlen verstärkt, Ihre Fähigkeiten zur Regulation von Emotionen stärkt und gleichzeitig Ihr Arbeitsgedächtnis verbessert.








“You can’t stop the waves, but you can learn to surf.”

Jon Kabat-Zinn

Achtsame Grundhaltung


Die Bereitschaft, eine achtsame Grundhaltung einzunehmen, ist Voraussetzung dafür, die Praxis der Achtsamkeit zu erlernen. Hierzu gehören folgende Einstellungen:

  • Nicht Urteilen: eine nicht wertende Haltung gegenüber aktuellen Ereignissen und Erlebnisinhalten, Beobachten statt zu Bewerten
  • Akzeptanz: die Dinge so hinnehmen, wie sie sind
  • Die Fähigkeit zum Nichtstun: nicht zielgerichtet eine Handlung auszuführen
  • Loslassen: Dinge wieder gehen lassen zu können, nicht an etwas festzuhalten
  • Geduld und Vertrauen 
  • Beginner´s Mind: der Versuch, die Welt so zu betrachten, als würde man sie zum ersten Mal sehen

Durch diese Grundhaltungen des Beginner´s Mind erschließen sich Ihnen neue Perspektiven und Sie erhalten sich eine innere Offenheit, die mit dem Nichtstun, der nicht wertenden Haltung und der Akzeptanz zusammen das Praktizieren von Achtsamkeit ermöglichen.

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